Aktueller Jahrgang

© Maria Jansen
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Regina Scheer

Literatur

September, Oktober, November 2021

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Regina Scheer, in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1972–1976 war sie Kulturredakteurin bei der Zeitung FORUM und arbeitet seither als freiberufliche Autorin, Redakteurin, Historikerin und Publizistin.

Zwischen 1966 und 1990 veröffentlichte sie Lyrik und literarische Beiträge in Anthologien und Zeitschriften, verfasste Liedtexte und publizistische Beiträge zu verschiedenen Themen. 1987–89 führte sie lebensgeschichtliche Tonbandinterviews mit ehemaligen Häftlingen des KZ Sachsenhausen und hat seither an zahlreichen Filmen und Ausstellungen zu diesem Thema mitgearbeitet. Nach 2000 widmete sie sich der Biografie-Arbeit mit MigrantInnen in Berlin-Wedding. Regina Scheer ist Mitglied des VS (Schriftstellerverband bei ver.di) und Mitglied des PEN.

Unter ihren zahlreichen Buchveröffentlichungen seit 1992 sind u.a. zu nennen:

Im Schatten der Sterne. Eine jüdische Widerstandsgruppe, Aufbau Verlag, Berlin 2004
Wir sind die Liebermanns. Geschichte einer Familie, Propyläen Verlag, Berlin 2006
Kurt Tucholsky, Hentrich & Hentrich, Teetz 2008
Max Liebermann erzählt aus seinem Leben, Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2010
Machandel, Roman, Albrecht Knaus Verlag, München 2014
Gott wohnt im Wedding, Roman, Penguin Verlag, München 2019

Während ihres Stipendienaufenthalts in Wiepersdorf wird sich Regina Scheer ihrem Romanprojekt Bittere Brunnen widmen, eine literarische Annäherung an das Leben von Hertha Walcher, geb. Osterloh, Frau des kommunistischen Gewerkschafters und Politikers Jacob Walcher und Sekretärin von Clara Zetkin in den 1920er Jahren.