Showcase

In diesem Online-Showcase werden seit 2020 Beiträge und Arbeiten der Schloss Wiepersdorf-StipendiatInnen präsentiert.

[5] Kontaktbogen Ein-heit, © Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt, Foto: Mathias Völzke
[5] Kontaktbogen Ein-heit, © Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt, Foto: Mathias Völzke

1955 wurde Bertolt Brechts Kriegsfibel erstmals in der DDR veröffentlicht. 1996 erschien Michael Schmidts Künstlerbuch Ein-heit im wiedervereinten Deutschland. Beide Publikationen setzen sich mit der deutschen Geschichte, insbesondere des Zweiten Weltkrieges, auseinander und untersuchen anhand von Medienbildern die Aussagekraft von Fotografie. Prof. Dr. Erdmut Wizisla und Schloss Wiepersdorf-Stipendiatin Maxie Fischer haben im August 2020 ein Gespräch über die Bücher und die wissenschaftliche Arbeit mit Archivmaterial geführt.


Phillip Zach, Double Mouthed, 2019 (film still)

Der Künstler Phillip Zach sprach mit Kuratorin Maurin Dietrich über Wüsten, Höhlen, Beton, Exit-Strategien, Brandenburg und L.A..


Im Rahmen des virtuellen Residenzprogramms 2020 führte der Komponist und Musiktheoretiker Adrian Kleinlosen ein Gespräch mit der Komponistin Karin Wetzel über das Phänomen der 'Polytemporalität' in der Musik.


Pauline Stopp, Sun always shines in Corona Times, 2020

Die Bildende Künstlerin Pauline Stopp stellt hier im digitalen Showcase ihre Arbeit vor; begleitet von einem Text von Peter Funken.


Wiepersdorf-Stipendiat und Kunsthistoriker Tobias Teutenberg lädt ein zum gemeinsamen Nachdenken über eine neue Metadisziplin: die „Historische Perzeptologie“. Sein Text geht auf die ideengeschichtlichen Grundlagen der Metadisziplin in der europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit ein, beschreibt mögliche Anwendungsbereiche und sichert operable Methoden. Über allem steht die Frage nach der aktuellen Relevanz der Historischen Perzeptologie und ihrem Beitrag zu einem besseren Verständnis gegenwärtiger Regime der Wahrnehmung.


Phillip Zach, Zero-G, 2019

Kunsthistorikerin und Kuratorin Julia Mullié sprach mit dem Bildenden Künstler Phillip Zach über seine Arbeit. (Text in englischer Sprache)


Komponistin Tatiana Gerasimenok verfasste im Rahmen des virtuellen Residenzprogramms ein Interview mit 25 Fragen und Antworten über ihre künstlerischen Visionen, Telepathie, Opferrituale, die Kunst der Zukunft und neue Projekte. (Text in englischer Sprache)


Jan Snela beleuchtet das Haiku als literarischen Ort einer „autre mondialisation“ und als probates Medium für ein Schreiben in Zeiten des Klimawandels.


Ein Gespräch zwischen Hagen Verleger und Jan Wenzel über die gesellschaftspolitische Dimension des Büchermachens und Verlegen als politische und künstlerische Praxis.


Adrian Kleinlosen spricht in seinem Podcast über das Komponieren mit Strukturen im 21. Jahrhundert.